Ich bin Anfänger, und die Liste zeigt das. Das ist die Vorgehensweise.
Im Feld. Erst fotografieren, dann bestimmen. Ein schlechtes Foto eines unbekannten Vogels ist mehr wert als gar keines, weil sich die Bestimmung später am Bild klären lässt.
Am Schreibtisch. Bestimmt wird anhand von Gestalt, Schnabelform, Gefiedermuster, Lebensraum und Jahreszeit, abgeglichen mit Bestimmungsliteratur. Bestimmungs-Apps sind eine Quelle unter mehreren, und ihre Vorschläge werden immer gegen die Feldmerkmale gegengeprüft, bevor etwas übernommen wird. Widersprechen sich beide, entscheiden die Feldmerkmale.
Gruppen, bei denen ich vorsichtig bin. Junge Großmöwen, Schlammläufer, kleine Calidris-Strandläufer, Empidonax-Tyrannen und Tachycineta-Schwalben. Sie kommen nur auf die Liste, wenn ein Foto ein Merkmal zeigt, das die Frage entscheidet.
Schwelle für die Liste. Eine selbstbewusste Fehlbestimmung ist schlimmer als gar keine. Wo ein Foto die Bestimmung nicht trägt, kommt der Vogel nicht auf die Liste.